Freitag, 27. April 2007

Becker-Schmidt

Geschlecht gibt es nicht im Singular: Geschlechterforschung ist immer auch Geschlechterverhältnisforschung, Anschluss an die Gesellschaftskritik der Frankfurter Schule

Historisch-soziologische Perspektive: Wie hat sich das Problem entwickelt?

Essentialismus/Biologismus

Zwei historische Einschnitte:
Französische Revolution, Olympe de Gouges
Sozialdemokratie

Erwerbsarbeit vs. Hausarbeit

Trennung prival-öffentlich

Beharrungsvermögen der Rollenbilder: Erziehung? Werbung? Kollektives Gedächtnis? Hat sich etwas verändert?

Frauen, Geschlecht, Gender

Wie lässt sich unser Problem formulieren und welche Ansätze bieten die besten Lösungsmöglichkeiten?

Problem: Frauen werden ungleich, d.h. schlechter als Männer behandelt. (Dabei achten wir nicht nur auf klassische Formen der Unterdrückung, sondern auch auf subtilere Formen der Chancen-Ungleichheit.)

Wie ist das Problem entstanden?
Warum ist das ein philosophisches Problem?
Wie reagieren wir darauf?

Martha Nussbaum:
Bedürfnisse, Grundgüter, Fähigkeiten
Universalismus ohne Paternalismus: weltweite Radikalisierung des Anspruchs auf Gleichheit

Achtung: “Gleichheit” ist ein Begriff, der immer neu ausgelegt werden muss, gleiche Verwirklichungschancen z.B. bedeuten nicht einfach z.B. Lohngleichheit

Montag, 23. April 2007

Menschenrechte, Überblicksartikel

Einen guten Überblick über die systematische Bedeutung und Geschichte der Menschenrechte aus philosophischer Sicht bietet

http://plato.stanford.edu/entries/rights-human/

Dort auch eine Aufstellung der Organisationen (mit Links), die sich für die Umsetzung der Menschenrechte einsetzen.